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Energiespar-Beratung der REWAG

Greflingerstraße 22,
93055 Regensburg
Telefon 0941 601-3275

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr

Ein Beratungsgespräch lässt sich auch online buchen über:
REWAG-Energieberatung

Besser Wäsche waschen

  • Wäsche sortieren: Unterwäsche und Socken, Bettwäsche, Schlafanzüge, Handtücher in die 60-Grad-Wäsche. T-Shirt, Hemd und Bluse, Jeans, Pullover und Jacken mit 30 oder 40 Grad waschen.
  • Wäsche nach Farben trennen: In jeder Temperaturstufe dunkel (schwarz/blau/grün), rot (orange bis tiefrot), eventuell bunt (mehrfarbig, nicht färbend) und hell/weiß getrennt waschen.
  • Trommel voll beladen wie fürs jeweilige Programm vorgesehen. Nicht überfüllen: Oben etwa eine Handbreite Platz zwischen Trommelwand und Wäsche lassen.
  • Feinwäsche und Wolle brauchen Platz beim Waschen. Extra-Waschgang verwenden, die Trommel nur halb füllen.
  • Waschmittel dosieren wie vom Herstel­ler für die Wasserhärte vor Ort (beim Wasserversorger erfragen) empfohlen.

Besser Wäsche trocknen

  • Wind und Sonne trocknen umsonst, wehen und scheinen nicht immer.
  • Die Textilien müssen für einen Trockner geeignet sein: Viereck mit Kreis und Punkt in der Mitte erlaubt niedrige, mit zwei Punkten höhere Trockentemperaturen.
  • Kommt ein Trockner zum Einsatz, Wäsche in der Waschmaschine mit 1400 Umdrehungen schleudern. Sonst verbraucht der Trockner anschließend zu viel Energie.
  • Möglichst gleichartige Textilien in die Trommel packen, nicht überladen.
  • Nach Programmablauf Wäsche gleich herausnehmen: Die Teile knittern, wenn sie kalt werden.
  • Eine (trocknergeeignete) Daunenjacke gleich nach dem Waschen mit drei Tennisbällen in den Trockner geben. Die Bewegung der Bälle verteilt die Daunen wieder gleichmäßig.
  • Imprägnierte Outdoor-Kleidung nach dem Waschen in den Trockner geben, das reaktiviert den Nässeschutz.
Moderne Waschmaschinen kommen mit durchschnittlich 45 Liter Wasser für eine Buntwäsche aus. Weniger Wasser schlägt sich auch im niedrigeren Strompreis nieder.

Energiesparend Wäsche waschen

Neue Waschmaschinen: Sauber und rentabel

Energiesparend Wäsche waschen war bis Mitte der 1990er Jahren kein Thema: Mehr als 100 Liter verbrauchten Waschmaschinen damals pro Waschladung. Inzwischen hat ein Umdenken stattgefunden. Moderne Waschmaschinen kommen mit durchschnittlich 45 Liter Wasser für eine Buntwäsche aus. Weniger Wasser schlägt sich auch im niedrigeren Strompreis nieder.

Solange die alte Waschmaschine funktioniert, erscheint es kaum lohnenswert Geld in ein neues Gerät zu investieren. Doch wer viel wäscht, sollte genau nachrechnen. Steigende Energiepreise treiben die Kosten pro Waschladung in die Höhe. Eine neue Waschmaschine kann sich durchaus bezahlt machen.

Seit 1998 verpflichtet der Gesetzgeber die Hersteller von Waschmaschinen, jedes Gerät mit einem Energielabel zu versehen. Dem Kunden bietet das die Möglichkeit, beim Kauf genau zu vergleichen.

Stromkosten einsparen

Im Jahr verursacht eine moderne Waschmaschine bei normalem Verbrauch zwischen 39 und 57 Euro Betriebskosten. Eine ältere Waschmaschine verbraucht in etwa doppelt so viel. Ab 600 Euro aufwärts bieten Händler zuverlässige Geräte mit niedrigem Energieverbrauch an. Über die 15 Jahre, die eine Waschmaschine im Durchschnitt genutzt wird, zahlt sich die Neuanschaffung folglich aus.

Grundsätzlich gilt: Je mehr Wäsche gewaschen wird, desto lohnender ist die Neuanschaffung. Während gerade Familien über einen Neukauf nachdenken sollten, reicht in einem Single-Haushalt auch ein altes Modell.

Strom sparen mit Warmwasser-Anschluss

Strom verbrauchen die Maschinen vor allem für das Aufheizen des Wassers. Benötigt die Waschmaschine wenig Wasser, macht sich das in den Stromkosten positiv bemerkbar.

Einige Modelle verfügen über einen Warmwasser-Anschluss, auch Allwater-Technik genannt. Dadurch können die Waschmaschinen warmes Wasser direkt aus dem Wasserhahn ziehen. Insbesondere jene, die ihr Wasser per Solarthermie erhitzen, sparen mit einer solchen Vorrichtung Strom.

Es gibt auch Warmwasseranschlüsse für Waschmaschinen zum Nachrüsten. Da diese jedoch sehr teuer sind, rentieren sie sich im Normalfall nicht.

Weniger Waschmittel für weniger Energie

Durch den geringen Wasserverbrauch spülen neue Maschinen nicht so gut wie alte. Folglich können Reste von Waschmittel in der Kleidung bleiben. Dieses Manko lässt sich einfach aus dem Weg räumen, indem man weniger Waschmittel verwendet.

Wer auf Waschmittel-Rückstände in den Klamotten empfindlich reagiert, sollte darauf achten, dass die Maschine über einen "Extraspülen"-Modus verfügt.

Unser Extra-Tipp zum Energiesparen

Versuchen Sie nur dann zu waschen, wenn die Waschmaschine voll befüllt ist. Auch wenn einige Maschinen den Wasserverbrauch am Gewicht der Wäsche bemessen, sind Wasser- und Stromverbrauch grundsätzlich bei voller Beladung am geringsten.

         

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