
Geld und Zeit sparen
Beim Spülen sparen
Moderne Haushaltsgeräte wie beispielsweise ein Geschirrspüler verbrauchen weniger Energie und Wasser – und das spart Geld. Wer zudem weitere Tipps beachtet, spart noch mehr.
In vielen Haushalten ist sie kaum mehr wegzudenken, nimmt sie einem doch lästige Arbeit ab: die Geschirrspülmaschine. Gegenüber einem zehn Jahre älteren Modell benötigen moderne Geräte rund ein Drittel weniger Strom und Wasser. Schon beim Kauf gilt es, auf die Energieeffizienz zu achten. Dabei hilft einem das Energiesparlabel. Fast 90 Prozent der Geräte haben mittlerweile die beste Effizienzklasse A.
Zudem lässt sich laut Stiftung Warentest der Energieverbrauch senken, wenn man seinen Geschirrspüler an die Warmwasserleitung anschließt. Beim getesteten Miele-Gerät beispielsweise reduzierte sich der Verbrauch von 1 auf 0,65 kWh. Für weitere Tipps und Fragen rund um sparsame Geräte und Einsparpotenziale stehen die Energieberater der REWAG zur Verfügung.
Sparsam gespült
Eine Spülmaschine fasst rund 140 Geschirrteile. Um diese Menge von Hand zu spülen, benötigt man etwa 46 Liter warmes Wasser. Lassen Sie besser die Maschine spülen, denn die arbeitet deutlich wirtschaftlicher: Sie kommt mit nur 11 Litern Wasser und 1,1 Kilowattstunden Energie aus.
Aufs Vorspülen verzichten
Verschmutztes Geschirr nicht mit Wasser vorspülen, sondern mit Papiertüchern von groben Speiseresten befreien. Dann am besten gleich in die Maschine räumen, an der Luft trocknet der Schmutz schneller an. Gerätetür schließen. Die Spülmaschine nur voll beladen einschalten. Das spart Energie und Wasser.
Sparsam dosieren
Reinigungsmittel sparsam dosieren: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Neuere Maschinen passen sich den Kombinationsreinigern 3-in-1 an, die bereits Salz und Klarspüler enthalten. Diese Geräte schalten die Warnanzeigen dafür automatisch ab. Das gilt jedoch nur bis Wasserhärtebereich 3.
Sparprogramm wählen
Nur bei sehr stark verschmutztem Geschirr das Intensivprogramm wählen. Moderne Geschirrspüler bieten eine Fülle von Sparprogrammen, die Geschirrart, Menge oder Verschmutzung berücksichtigen. Gegenüber dem Normalprogramm mit 65 Grad spart das ein Fünftel Energie und Wasser.
Warmwasser nutzen
Hochwertige Geschirrspüler haben einen Warm- und einen Kaltwasseranschluss und mischen die benötigte Temperatur selbst. Bei anderen Maschinen gilt: Der Anschluss ans Warmwasser-Netz ist meist nur bei der Nutzung regenerativer Energien wie zum Beispiel bei Verwendung einer Wärmepumpe, Solaranlage oder von Fernwärme sinnvoll. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Warmwassertemperatur nie über 60 Prozent beträgt, sonst leiden empfindliches Geschirr und das Spülergebnis.
Reinigt sich selbst
Eine Geschirrspülmaschine benötigt keine besondere Pflege, da sich der Innenraum während des Programmablaufes selbst reinigt. Die Siebkombination sollte man regelmäßig säubern. Arbeitet das Gerät nicht mehr zufriedenstellend, Sprühdüsen der Sprüharme kontrollieren und gegebenenfalls reinigen.
