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Energiespar-Beratung der REWAG

Greflingerstraße 22,
93055 Regensburg
Telefon 0941 601-3275

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr

Ein Beratungsgespräch lässt sich auch online buchen über:
REWAG-Energieberatung

Verschiedene Zonen im Kühlschrank

Kühlzone (5 – 8 Grad)
Ins oberste Fach gehören Lebensmittel, die nur leicht gekühlt werden müssen. Diese Temperatur ist ideal für Käse, Eingemachtes sowie Bier, Weißwein und Sekt.

Mittleres Fach (6 Grad)
In die Mitte kommen Milchprodukte wie Topfen, Sahne, Joghurt oder Crème fraiche. Fälschlicherweise wird Frischmilch oft in die Kühlschranktür gegeben, dort ist es aber eigentlich zu warm.

Türfächer (10 – 15 Grad)
In der Kühlschranktür ist es etwas wärmer als im Inneren. Sie eignet sich besonders für Butter, Eier, Saucen, Marmelade oder Getränke.

Null-Grad-Zone
Direkt über dem Gemüsefach ist der kälteste Bereich des Kühlschranks. Ideal für leicht verderbliche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Wurst.

Gemüsefach (8 Grad)
Obst sowie Gemüse und Salat liegen hier genau richtig. Lagern Sie frische ungewaschene Produkte in einer luftdurchlässigen oder perforierten Folie.

Richtiges Kühlen spart Geld

Cool bleiben und Energie sparen

Kühl- und Gefrierschränke arbeiten pausenlos. Im Haushalt geht etwa ein Fünftel der Stromkosten auf ihr Konto – da fallen die Betriebskosten ins Gewicht. Ist ein Kühlschrank älter als zehn Jahre, kann der Besitzer mit dem Kauf eines effizienteren neuen Geräts die Hälfte der Stromkosten sparen: Mit 3-Sterne-Gefrierfach „schluckt“ ein moderner Kühlschrank nur noch 120-130 Kilowattstunden Strom jährlich, ohne Gefrierfach nur 85 bis 90 Kilowattstunden.

Seit Juli 2010 dürfen nur noch Kühl- und Gefriergeräte verkauft werden, die mindestens der Energieeffizienzklasse A angehören. Die sparsamsten Kühl- und Gefriergeräte tragen derzeit noch die Kennzeichnung „A++“ und „A+++“.

Das wird sich bald ändern: Die Pluszeichen auf dem Energieetikett entfallen ab 2011 und werden ersetzt durch Prozentangaben: „A-20%“, „A-40%“ etc. Das bedeutet: Ein Kühl- oder Gefrierschrank dieser Klasse verbraucht 20 oder 40 Prozent weniger Strom als ein durchschnittliches A-Klasse-Gerät.

Größe passend wählen

Die Größe des Geräts beeinflusst den Energieverbrauch: Je mehr Volumen es hat, desto höher liegen Anschaffungs- und Betriebskosten. Kalkulieren Sie also genau ihren Bedarf an Kühl-Kapazität. Im Durchschnitt rechnet man mit 120 bis 140 Litern für Ein- oder Zwei-Personen-Haushalte, für jede weitere Person 60 Liter dazu. Bei Gefriergeräten gelten 50 bis 80 Liter Nutzinhalt pro Person als angemessen. Wer viel einfriert, benötigt aber mehr: 100 bis 130 Liter.

Richtig aufstellen

Falls es Alternativen bei der Wahl des Standorts gibt, wählen Sie den kältesten Raum: Je kühler die Umgebung ist, desto weniger Strom benötigen Kühl- und Gefriergeräte. Sie sollten nicht neben Wärmequellen wie Herd oder Spülmaschine stehen und möglichst auch nicht am sonnigsten Platz in der Küche. Optimaler Ort für Gefriertruhen ist ein Keller: Jedes Grad Raumtemperatur weniger senkt den Energieverbrauch um drei Prozent.

Sparen beim Kühlen

Wenn man den Regler eines Kühlschranks um ein Grad höher stellt, sinkt der Stromverbrauch um etwa fünf Prozent. Die Temperatur muss nicht zwingend bei vier Grad Celsius liegen, wie oft empfohlen: Auch bei sechs Grad Celsius bleiben Lebensmittel lange frisch. Öffnen Sie den Kühlschrank immer nur so kurz wie unbedingt nötig, sonst entweicht unnötig Kälte und das kostet Strom. Keine warmen Speisen hineinstellen, sondern vorher abkühlen lassen. Tiefkühlware nicht im Warmen, sondern im Kühlschrank auftauen: So kühlt sie kostenlos mit.

Sparen beim Einfrieren

Nur vor dem Einfrieren größerer Mengen Lebensmittel die Temperatur mit „Superschaltung“ auf minus 22 Grad reduzieren. Zum Lagern genügen minus 18 Grad Celsius. Vor dem Einfrieren müssen gegarte Speisen völlig abgekühlt sein: Wärme erhöht den Stromverbrauch. Im Winter kann man Gefriergut auf dem Balkon vorkühlen – das spart Energie. Und auch bei Gefriertruhe oder Gefrierschrank gilt: Häufiges und langes Öffnen kostet Strom, Ordnung zahlt sich hier aus.

         

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