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So funktioniert Ihr Kühlgerät

Zur Auswahl stehen das Kompressions- und das Absorptionssystem. Die meisten Kühl- und Gefriergeräte arbeiten mit Ersterem. Es ist billiger und verbraucht nur etwa halb so viel Strom wie das Absorptionssystem.

Kühlen mit Kompressor
Beim Kompressionssystem bewegt ein Kompressor das Kältemittel im Kühlsystem. In einem geschlossenen Rohrkreislauf befindet sich ein Kältemittel, meist Isobutan (frei von FCKW und FKW). Das flüssige Kältemittel entzieht dem Innenraum des Gerätes und den darin lagernden Lebensmitteln die Wärme und verdampft. Das nun gasförmige Kältemittel gibt die Wärme am Verflüssiger an die Umgebung ab, verflüssigt sich und der Vorgang beginnt von vorne.

Geräuschlose Technik
Beim Absorptionssystem wird anstelle des Kompressors ein Kocher verwendet. Diese Technik kann geräuschlos und auch ohne Strom betrieben werden. Solche Geräte sind in Hotelzimmern und im Campingbereich weit verbreitet. Ihr Nachteil ist allerdings der fast doppelt so hohe Energieverbrauch.

Energiespar-Beratung der REWAG

Greflingerstraße 22,
93055 Regensburg
Telefon 0941 601-3275

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
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Freitag: 8 bis 14 Uhr

Ein Beratungsgespräch lässt sich auch online buchen über:
REWAG-Energieberatung

Energiesparen: Kühl- und Gefriergeräte reinigen

Eisbrecher

Ein- bis zweimal im Jahr sollten Sie Ihren Kühl- und Gefrierschrank  komplett reinigen und abtauen. Das ist gut für die Hygiene und spart Energie.

Je dicker die Reifschicht, umso höher ist der Energieverbrauch. Deshalb sollten Sie Geräte ohne Abtauautomatik bei einer Reifschicht von einem halben Zentimeter abtauen. Moderne Geräte mit No-Frost-Technik bleiben dagegen ständig eisfrei.

Abtauen leicht gemacht

Schalten Sie dazu Ihre Geräte aus, leeren Sie die Schränke und lagern Sie leicht verderbliche Lebensmittel in einem Ausweich-Kühlschrank und in eine extra Tiefkühltaschen. Stellen Sie eine große, flache Schüssel oder ein Backblech ins unterste Fach, damit zum Schluss nicht die halbe Küche schwimmt. Sicherheitshalber sollten Sie auch ein paar Tücher davor auslegen, die eventuell austretende Flüssigkeit auffangen.

So geht's schneller

Wer den Prozess beschleunigen möchte, kann eine Schale oder einen Topf mit heißem Wasser in den Kühl- oder Gefrierschrank stellen. Auf diese Art können Sie sie in sehr kurzer Zeit abtauen. Bei einer Tiefkühltruhe sollten Sie darauf achten, dass die Behälter mit heißem Wasser auf einer nicht wärmeleitenden Unterlage stehen. Sonst beschädigt der heiße Boden die Truhe. Die meisten Truhen haben einen Abfluss, an dem Sie das abgetaute Eis dann einfach ablaufen lassen können.

Anschließend reinigen...

Nach dem Abtauen sollten Sie Kühl- und Gefrierschrank gründlich säubern. Zum warmen Wasser und einem Küchenschwamm oder einem Küchenlappen, geben Sie deshalb je nach Belieben Essig, Zitrone, ein wenig Flüssigseife oder Spülmittel hinzu. Bei fettigen Verschmutzungen hilft eine Paste aus Wasser und Waschsoda. Achtung – die Innenwände nie mit Scheuermitteln behandeln! Die dabei entstehenden Kratzer sind ein prima Nährboden für Keime.

...und trocken wischen

Als nächstes wischen Sie alles gut trocken, da übrig bleibende Nässe sofort wieder nach dem Anschalten zu Eis wird. Einmal im Jahr sollten Sie auch die Rückseite des Kühlschranks von Staub und Flusen entfernen. Stellen Sie Gitter, Glasböden und Schubfächer in die Spülmaschine oder spülen Sie sie von Hand. Ist Ihr Kühl- oder Gefrierschrank abgetaut, gesäubert und gut getrocknet, kann er wieder eingeschaltet und mit neuen Lebensmitteln bestückt werden.

Für die Pflege danach

Wenn Sie den Kühl- oder Gefrierschrank nach dem Saubermachen mit Glyzerin einreiben, vereist er nicht so schnell wieder und verbraucht dadurch weniger Strom. Für dauerhaft frischen Duft stellen Sie später ein Schälchen Wasser mit darin aufgelöstem Backpulver oder ein Schälchen mit Natron hinein.

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