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Die Standortfrage

Die Klimaklasse beschreibt den Temperaturbereich, in dem Ihr Gefriergerät zuverlässig arbeitet. Für den Keller sind Geräte der Klimaklasse SN (zehn bis 32 Grad) zu empfehlen. Klimaklasse N (16 bis 32 Grad) ist für eine Aufstellung in der Wohnung gedacht. Generell gilt: Je kühler der Raum, in dem Sie Ihr Gefriergerät aufstellen, desto geringer der Energiebedarf. Der beste Standort für Ihren Gefrierschrank ist ein kühler, trockener und gut belüfteter Raum. Dies gilt jedoch nur, wenn die für die Klimaklasse angegebene Mindesttemperatur nicht unterschritten wird. Soll Ihr Gerät im Sommer an einem sehr warmen Platz betrieben werden, ist die Anschaffung eines Gerätes für die Klimaklasse ST (18 bis 38 Grad) oder T (18 bis 43) sinnvoll.

Energiespar-Beratung der REWAG

Greflingerstraße 22,
93055 Regensburg
Telefon 0941 601-3275

Montag bis Mittwoch: 8 bis 16 Uhr
Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
Freitag: 8 bis 14 Uhr

Ein Beratungsgespräch lässt sich auch online buchen über:
REWAG-Energieberatung

Energiesparen: Richtig Einfrieren

Cooles Konservieren

Egal ob Eintopf, Braten oder Gemüseauflauf: Bevor Sie gekochte Lebensmittel einfrieren, sollten die Speisen komplett abgekühlt sein.

Somit sparen Sie Strom und verhindern auch, dass bereits im Gefrierschrank eingelagerte Produkte wieder auftauen. Fürs Einfrieren gilt: Je tiefer die Temperatur ist, desto besser hält sich die Qualität der Lebensmittel.

Obst und Gemüse blanchieren

Die Mindesttemperatur in Ihrem Gefrierschrank beträgt -22 Grad. Obst und Gemüse sollten Sie vor dem Einfrieren putzen, waschen, zerkleinern und blanchieren. Die Ware bleibt so länger haltbar. Beeren werden nicht so matschig, wenn Sie sie vorher mit Zucker mischen. Wenn Sie Obst, Fisch und Spargel vorgefrieren, klumpen die einzelnen Stücke nicht zusammen.

Auf die Verpackung achten

Beim Einfrieren ist die richtige Verpackung wichtig, sonst leidet die Qualität des Gefrierguts. Kunststoffbehälter, Alufolie oder Gefrierbeutel eignen sich besonders gut. Das Material muss kältebeständig sein und möglichst wenig Luft und Feuchtigkeit durchlassen. Folien und Beutel sollten Sie aus hygienischen Gründen nur einmal benutzen. Achten Sie auf eine stabile, reißfeste Ware, da es sonst zu Gefrierbrand kommen kann. Für gegarte Speisen eignen sich kältebeständige Kunststoffbehälter.

Weniger ist mehr

Besonders praktisch sind Gefäße, die Sie nach dem Auftauen direkt in den Ofen oder in die Mikrowelle stellen können. Die Füllmenge sollte bei Eintopf und Ähnlichem bis ein Liter, bei Obst und Gemüse ein Kilo und bei Fleisch drei Kilo nicht überschreiten, da sonst das Durchfrieren zu lange dauert und auch die Haltbarkeit verkürzt wird. Eingefrorene Speisen dürfen auf keinen Fall später erneut eingefroren werden. Portionieren Sie sich Ihre Speisen deshalb verzehrsgerecht. Wenn Sie das Gefriergut übersichtlich in beschriftete Gefrierboxen und -beutel einsortieren, ersparen Sie sich mühsames Suchen und Geld, denn: Häufiges und langes Öffnen der Gerätetür kostet Energie!

Was hält sich wie lange?

Obst und Gemüse können Sie in einem Tiefkühlgerät mit mindestens -18 Grad sechs bis zwölf Monate lagern. Fleisch ist zwischen zehn und 18 Monaten haltbar. Hackfleisch sollten Sie vor dem Einfrieren flachdrücken, so gelangt die Kälte schneller ins Innere. Dann ist es bis zu sechs Monate haltbar. Auch Fertigspeisen können Sie bedenkenlos einfrieren: Sie halten sich bis zu drei Monaten. Fisch sollten Sie vorher gründlich abwaschen. Dann können Sie ihn, je nach Art, ein bis vier Monate in der Kühltruhe aufbewahren. Eingefrorenes Brot und Backwaren haben eine Lagerzeit von drei, Kuchen sogar von zwölf Monaten.

Kristallbildung vermeiden

Minusgrade machen Früchte haltbar – nach dem Auftauen leider auch matschig. Das liegt am Wasser in den Zellen, das beim Tiefgefrieren zu Eiskristallen erstarrt. Je langsamer Erdbeeren oder Kirschen eingefroren werden, desto größer die Kristalle, die das empfindliche Zellgewebe durchstoßen. Frieren Sie Früchte also möglichst schnell ein, am besten bei Superfrostschaltung. So bilden sich nur winzige Kristalle, die das Fruchtfleisch kaum schädigen.

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