
Sicherheit durch Wartung der Gartengeräte
Ratgeber für Garten-Freu(n)de
Endlich ist es wieder soweit – die Gartensaison hat begonnen. Doch bevor das heimische Grün von Millionen Hobby-Gärtnern im Frühjahr wieder ausführlich gehegt und gepflegt wird, empfehlen wir einen Sicherheits-Check. Rasenmäher, Heckenscheren und andere Geräte mit Motorantrieb sind nach langer Winterpause anfällig für versteckte Defekte.
„Rasenmäher, Heckenscheren und Kettensägen mit Motorantrieb müssen nach der langen Ruhephase besonders gründlich auf eventuelle Mängel und Beschädigungen überprüft werden“, erklärt Werner Lüth, Sicherheitsexperte bei TÜV Rheinland. Deshalb sollten Garten-Freunde auf beschädigte Kabel, schadhafte Gehäuse oder einen defekten Anlaufschutz achten.
Reparaturen von elektrischen Geräten sollten Sie unbedingt einer Fachwerkstatt überlassen. Ist doch ein Neugerät notwendig, rät der Experte beim Kauf auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zu achten, das auch diverse TÜV-Organisationen vergeben.
Sicherheit für Kinder gewährleisten
Wer seinen heimischen Gerätepark erfolgreich überprüft hat, sollte beim Gebrauch der Geräte wichtige Regeln beachten. Beim Rasenmähen ist festes Schuhwerk Pflicht. Beim Einstellen der Schnitthöhe den Mäher erst umdrehen, wenn die Messer vollkommen still stehen. Nie ohne Grasfangkorb mähen, da sonst die Klingen teilweise frei liegen.
Unser Extra-Tipp:
Generell gilt für die Arbeit mit elektrischen Gartengeräten: Immer einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Anschlusskabel einhalten.



