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Interview mit dem REWAG-Vorstandvorsitzenden Norbert Breidenbach

Intelligent einkaufen und sparen

Immer wieder ein Aufregerthema: die Energiepreise. Warum die REWAG die Erdgas-Preise über den Jahreswechsel stabil halten kann, darüber sprach die fluxx-Redaktion mit Norbert Breidenbach.

Herr Breidenbach, wer in diesem Herbst die Benzinpreise in D-Mark umrechnete, dem drohte zumindest leichte Höhenangst. Was machen die anderen Energiepreise?
Sie bleiben auf dem Boden der Tatsachen. Zumindest in Regensburg. Natürlich sind die Rohstoff- und damit die Beschaffungskosten für uns hoch. Andererseits schaffen wir es, durch eine strategisch gut aufgestellte Einkaufspolitik die Preise stabil zu halten.

Die steigende Erdgas-Nachfrage im Winter führt nicht zu steigenden Preisen?
Tatsächlich haben laut dem Internetportal www.preisvergleich.de 172 Versorger in Deutschland für den Herbst teils kräftige Erhöhungen angekündigt. Wir nicht. Wir kalkulieren genau und nutzen nun auch beim Erdgas die neuen Möglichkeiten einer intelligenten Einkaufsstrategie am Gasmarkt. Beim Stromeinkauf ist dies schon seit Jahren möglich.

Aber wenn es kalt wird, steigt die Rechnung ja allein schon über den höheren Verbrauch.
Oder sie sinkt.

Wie das?
Unsere rewario.erdgas.fix-Kunden bekommen für jeden frostigen Tag mit einer Tagestemperatur von durchschnittlich unter minus fünf Grad Celsius Geld zurück.

Und wenn ich mir den Fixpreis bis September im Herbst nicht gesichert habe: Was bringen die nächsten Monate?
Schwer zu prophezeihen. Zuletzt mussten wir im November 2010 die Preise anpassen. Davor gab es mehrere Preissenkungen um rund 30 Prozent. Das Auf und Ab der Rohstoffpreise, die auch den Erdgaspreis stark beeinflussen, ist kaum prognostizierbar. Aber auf eines können Sie sich verlassen: dass die REWAG immer den Anspruch hat, ihre Kunden mit Energie zu fairen Preisen zu beliefern.

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